Wie du es schaffst, im Alltag nachhaltiger zu leben

Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist wichtiger als je zuvor, keine Frage. Doch wo soll man da anfangen? Nachhaltiger zu leben bedeutet, bei der Ressourcen-Nutzung nur so viel zu verwenden, wie auch nachproduziert werden kann. Dabei zählt: jede Kleinigkeit, die die Umwelt entlastet, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Deswegen zeigen wir dir hier ein paar Möglichkeiten, wie du mit kleinen Dingen deinen Alltag ganz einfach umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten kannst!

Badezimmer

Im Bad gibt es viele Möglichkeiten, beispielsweise auf Plastik zu verzichten! Tausche die Kunststoffzahnbürste oder Haarbürste gegen eine, die aus Holz gefertigt wurde oder nutze anstatt Creme-Seife aus dem Plastikspender feste Naturseife. Wiederverwendbare Waren oder Produkte aus Recyclingmaterial stellen einen großen Vorteil in Sachen Nachhaltigkeit und Müllvermeidung dar. Auch unter der Dusche kann dank festem Shampoo, Duschgel und sogar Spülung und Conditioner auf unnötige Verpackung verzichtet werden. Deo-Steine oder Deo-Cremes können herkömmliche Körpersprays aus Dosen ersetzen, fair produzierte Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen, wie beispielsweise Honig oder Propolis sind eine gute Alternative zu kosmetischen und synthetischen Beautyprodukten. Für Make-Up Liebhaber sind wiederverwendbare Mikrofasertücher oder Abschminkpads aus Baumwolle perfekt, um Schminke aus dem Gesicht zu entfernen und dabei ganz nebenbei nachhaltiger zu leben!

Küche

Auch in der Küche gibt es viele Möglichkeiten und Gelegenheiten, um auf einen nachhaltigeren Lebensstil zu achten. Den Anfang machst du hier aber schon bei der Besorgung deiner Lebensmittel. Am besten eignen sich Gemüse oder Obst aus eigenem Anbau, verifizierte Waren, oder Bio-Produkte. Achte beim Einkauf stets darauf, am besten regional und saisonal einzukaufen, um Importaufwand und dadurch verursachte Treibhausgase zu vermeiden. Versuche auf Produkte aus Massentierhaltung zu verzichten, da diese nicht nur ethisch einen Nachteil haben, sondern auch in umweltfreundlicher Hinsicht. Außerdem kannst du daran denken, Produkte bevorzugt in Papphüllen oder recycelten Verpackungen anstatt in Plastik zu kaufen und wieder verwendbare Einkaufstaschen, beispielsweise aus Leinen, Jute oder Baumwolle zu nutzen. Auch beim Getränkekauf kannst du darauf achten, stets auf Pfand oder Glasflaschen zurückzugreifen, um nachhaltiger einzukaufen.

Doch nicht nur bei der Lebensmittelbesorgung kannst du auf deine Umwelt achten. Gadgets wie mehrfach verwendbare Teefilter verursachen keinen Müll beim Tee trinken, Strohhalme aus Bambus muss man nicht nach einem Mal wegwerfen und beim frisch gemahlenen Kaffee oder Bohnenkaffee aus der Maschine bleiben keine Kapselreste übrig. Bienenwachstücher oder Brotdosen stellen bei der Aufbewahrung von Lebensmitteln eine gute Alternative zu Alu- oder Frischhaltefolie dar und waschbare Baumwolltücher können ganz leicht Küchenrollen ersetzen. Lass deine Spülmaschine am besten immer nur dann laufen, wenn sie richtig voll ist, um kein Wasser oder Energie zu verschwenden und nutze zum Putzen anstatt schädlicher Chemie lieber natürliche Stoffe wie Zitronensäure oder Essig.  Und auch mit einer guten Mülltrennung ist in Sachen Nachhaltigkeit schon viel gewonnen!

Einrichtung

Auch beim Einrichten der Wohnung gibt es viele verschiedene Möglichkeiten umweltfreundlicher zu leben. Der Verzicht auf Tropenholz, günstige Massenware und Plastik hilft beim nachhaltigen Designen der eigenen vier Wände. Besser geeignet sind Holzmöbel aus Eiche oder Zirbe aus kontrolliertem heimischen Anbau, Flechtkörbe, Holzkisten oder Filzgefäße zum Aufbewahren und Möbel aus Second Hand. Die sehen genauso gut aus, sind aber deutlich schonender für die Natur.

Kleiderschrank

Einer der vermutlich besten Ansätze um nachhaltiger zu leben ist mit Sicherheit das Umkrempeln des eigenen Kleiderschrankes. Denn unser gewaltiger Konsum an billiger Kleidung schadet nicht nur dem Klima, sondern bekannterweise auch denjenigen, die die Klamotten herstellen. Helfen kann da das bewusste Kaufen aus zweiter Hand, vom Flohmarkt oder mit einem offenen Auge für Herkunftsländer und verwendete Textilien. “Dos” sind dabei Naturfaserstoffe wie Baumwolle, Leinen, Hanf oder Wolle. “Don´ts” hingegen sind biologisch nicht abbaubare und synthetisch hergestellte Stoffe wie Polyester, Acryl, Polyamid oder Elasthan. Immer mehr Hersteller nutzen auch Siegel, um auf nachhaltige Produktion hinzuweisen. Geläufig sind dabei das “FairTrade”-Siegel, das “GOTS”-Siegel, oder das der “Fair Wear Foundation”. Deine Klamotten waschen solltest du ebenfalls nur dann, wenn die Waschmaschine wirklich voll ist und sich ein Waschgang lohnt. Ebenso hilft das eigene Recyclen durch Umnähen, Weiterverkaufen oder Weiterverschenken der Umwelt und der Nachhaltigkeit.

Du siehst, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, seinen Alltag umweltfreundlicher zu gestalten! Mache dich deiner Handlungen bewusst, fang an Umzudenken und trage somit selbst etwas zum Schutz des Planeten bei!

2 Kommentare zu „Wie du es schaffst, im Alltag nachhaltiger zu leben“

  1. Pingback: Dein Upgrade für Zuhause - unsere liebsten Einrichtungstipps - Locamo

  2. Pingback: Kreatives Eigenheim - 3 Nähideen für Zuhause - Locamo

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

10 + 16 =